Angkor Wat & Co

23 04 2010

Unser Abstecher durch den Osten Thailands war nur kurz. Nach 3 Tagen ueberqueren wir in O’Smach schon wieder die Grenze – diesmal nach Kambodscha – und sind nun wirklich am A. der Welt angelangt. Im Grenzdorf gibt es zwar 2 grosse Casions fuer thailaendische Zocker, aber dahinter gibt es nicht einmal mehr eine vernuenftige Strasse, geschweige denn Busse.

Fuer teure 30 Euro koennen wir aber immerhin ein Taxi mieten, dass mit uns in halsbrecherischer Geschwindigkeit ueber die holprige Erdpiste Richtung Siem Reap bringt. Links und rechts von der Strasse wechseln sich wacklige Holzhuetten mit Kuehen und knallroten Mienenwarnschildern ab – Willkommen in Kambodscha!
4 Stunden spaeter erreichen wir erstaunlicherweise unversehrt Siem Reap, wo wir unser Basislager fuer die Besichtigung von Angkor Wat & Co aufschlagen und auch wieder auf unsere argentinischen Freunde aus Laos treffen.

Eigentlich haben wir geplant, die Tempel-Erkundungstour auf eigene Faust per Mietmoped zu unternehmen. Aber zur Unterstuetzung der oertlichen Tuk-Tuk-Fahrer ist es fuer Auslaender in Siem Reap verboten Mopeds zu mieten. Also bleibt uns nichts anderes uebrig als die Tour mit dem Tuk-Tuk zu machen.
Fruehmorgens bei Sonnenaufgang geht es los. Erster Stopp sind die praechtigen Tempelruinen von Angkor Wat. Wir haben Glueck, denn die meisten Touristen haben den Sonnenaufgang vor Ort in Angkor Wat erwartet und verlassen den Tempel bei unserer Ankunft schon wieder. So koennen wir die Ruinen in den kuehlen Morgenstunden fast alleine geniessen.
Weiter geht es dann nach Angkor Thom und zum nicht weniger beeindruckenden Bayon-Tempel von dem unzaehlige Steingesichter in alle Richtungen blicken. Langsam wird es aber richtig heiss und immer mehr Busse mit chinesischen und koreanischen Touristen kommen angerollt. Letzten Endes bleibt uns nur die Flucht ins Tuk-Tuk.

In der Mittagshitze erreichen wir schliesslich Ta Prohm, einen von Dschungel ueberwucherten Tempel, der als Kulisse fuer Tomb Raider diente. Riesige Wurzeln haben sich im Laufe der Jahre ihren Weg durch die alten Steine gesucht und der Anblick ist faszinierend. Wir suchen uns allerdings erst einmal ein schattiges Eck und halten eine kurze Siesta um uns von der Hitze und den vielen Besichtigungen zu erholen, bevor wir unsere Tour fortsetzen.

Unser Fazit nach einem langen, heissen Tag und vielen, vielen Tempeln: neben Machu Picchu und den Wasserfaellen von Iguazu war das sicher eines der Highlights unserer Reise – wenn nicht sogar das Beste.



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1 Antwort zu “Angkor Wat & Co”

  • Arno sagt:

    wow ! schaut absolut beeindruckend aus !!
    Mir gefallen ja auf den Fotos die Wurzeln besser als die alten Steine. ja,ja, weiß schon – Kulturbanause, aber Steine sind doch erst ab 2 Karat interessant…

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